Beprobung 2005   
1.1 Die wichtigsten Ergebnisse
1.2 Dateneingang

Landesweite Auswertungen
2.1 Ergebnisübersicht
2.2 Grafische und kartografische Auswertungen
2.2.1 Nitrat
2.2.2 pH-Wert
2.2.3 Gesamthärte
2.2.4 Chlorid
2.2.5 Pflanzenschutzmittel
2.2.6 Arsen
2.2.7 Blei
2.2.8 Eisen
2.2.9 Mangan
2.2.10 Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe
2.2.11 Bor
2.2.12 AOX  

Anhang
3.1 Abkürzungen
3.2 Literaturverzeichnis

3.3 Datengrundlagen

3.4 Datenrcklauf

3.5 Messstellenbetreiber

 

1.1 Die wichtigsten Ergebnisse

Die Grundwasserdatenbank Wasserversorgung
Grund- und Quellwässer sind bekanntermaßen in Baden-Württemberg die wichtigste Ressource zur Trinkwassergewinnung. Der nachhaltige Schutz der natürlichen Reinheit dieser Ressourcen liegt daher im existenziellen Interesse aller Wasserversorgungsunternehmen und der von ihnen mit Trinkwasser versorgten Bevölkerung.
Vor diesem Hintergrund haben die baden-württembergischen Wasserversorgungsunternehmen, vertreten durch die kommunalen Landesverbände und Wasserfachverbände (Gemeindetag, Städtetag, VKU, VGW, DVGW und vedewa r.V.) im Jahre 1992 die Grundwasserdatenbank Wasserversorgung (GWD-WV) gegründet. Sie erfasst, sozusagen als Wareneingangskontrolle, landesweit die Beschaffenheitsdaten der Grund- und Quellwasservorkommen, die von den baden-württembergischen Wasserversorgungsunternehmen zur Trinkwasserversorgung genutzt werden.
In den 14 Jahren ihres Betriebs hat sich die GWD-WV zu einem wichtigen Instrument des vorbeugenden Gewässerschutzes bei der Überwachung und Beschreibung der Qualität des in Baden-Württemberg für die Trinkwasserversorgung genutzten Grund- und Quellwassers entwickelt. Sie enthält mittlerweile Grundwasserbeschaffenheitsdaten aus 16 Beprobungsjahren (1990 bis 2005), mit über 17.000 Grundwasseranalysen. Mit diesen langjährigen Zeitreihen liegen jetzt zuverlässige, immissionsorientierte Trendanalysen vor, die z.B. eine Überprüfung der Wirksamkeit der SchALVO (Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung), die mit emissionsorientierten Vorgaben den Grundwasserschutz verbessern will, ermöglichen.

Kooperationsvereinbarung über die Bereitstellung und Auswertung von Roh-wasserbeschaffenheitsdaten zum Vollzug des Grund- und Quellwasserschutzes
im Rahmen der SchALVO

Die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) vom 28.02.2001 sieht eine Einstufung aller Wasserschutzgebiete in Baden-Württemberg entsprechend der Rohwasserbeschaffenheit (Nitrat und Pflanzenschutzmittel) vor. Die Einstufungen werden jährlich von den Unteren Wasserbehörden durchgeführt und veröffentlicht. Die Rohwasserdaten müssen für den Vollzug der SchALVO flächendeckend in ausreichender Dichte vorliegen.
Eine hierzu vom Land Baden-Württemberg vorgesehene Messverordnung, mit der die Unternehmen der öffentlichen Wasserversorgung in Baden-Württemberg verpflichtet werden sollten, auf Ihre Kosten die Wasserfassungen in allen Wasserschutzgebieten untersuchen zu lassen, konnte von den kommunalen Landesverbänden sowie den Wasserfachverbänden abgewendet werden.
Anstelle dieser Messverordnung wurde mit dem Land Baden-Württemberg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, die eine Bereitstellung und Auswertung der erforderlichen Daten zum Grund- und Quellwasserschutz durch die Wasserversorgungsunternehmen vorsieht.
Als Instrument zur Umsetzung dieser am 01.04.2003 in Kraft getretenen Vereinbarung dient eine Erweiterung der bestehenden Grundwasserdatenbank Wasserversorgung.
Die beteiligten Verbände gehen davon aus, dass die erforderlichen Daten durch zentrales Datenmanagement der Grundwasserdatenbank Wasserversorgung erheblich kostengünstiger beschafft werden können als durch Einzelverpflichtungen der Wasserversorgungsunternehmen.
Darüber hinaus haben die Verbände bereits jetzt eine erheblich geringere Häufigkeit der Beprobungen gegenüber den vom Land Baden-Württemberg ursprünglich vorgesehenen Messzyklen durchsetzen können.


Abb. 1: Regionale Verteilung der SchALVO-relevanten Messstellen

Stand der Umsetzung
Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung legen die Unteren Wasserbehörden repräsentative, so genannte SchALVO-relevante Messstellen in den Wasserschutzgebieten fest, die für die Beprobung und Einstufung herangezogen werden. Momentan liegen der GWD-WV Angaben von 3.032 Messstellen aus 2.464 Wasserschutzgebieten vor. Die Landkreiskarte gibt einen Überblick über die geografische Lage und die Einstufung in die SchALVO-Klassen.
Die Wasserversorgungsunternehmen erhalten von der GWD-WV regelmäßig aktualisierte Beprobungspläne mit Informationen zu Umfang und Häufigkeit der vorgesehenen Untersuchungen.

Die Beprobung 2005
Im Bearbeitungszeitraum 2005 wurde durch die Wasserversorgungsunternehmen im Rahmen der freiwilligen Kooperation wiederum ein erheblicher Beitrag geleistet.
Im Zuge der Umsetzung der neuen Kooperationsvereinbarung konnte gegenüber den Vorjahren die Anzahl der eingelesenen Beschaffenheitsdaten erheblich gesteigert werden. Insgesamt 657 Wasserversorgungsunternehmen stellten Ergebnisse von 4.725 Analysen von 2.101 Messstellen zur Verfügung.


Abb. 2: Beprobte Wasserschutzgebiete nach Landkreisen

Landesweit stehen damit bereits für 77 % aller Wasserschutzgebiete die notwendigen Daten zur Verfügung. Zahlreichen Landkreisen konnten vollständige Datensätze aller Wasserschutzgebiete zur Verfügung gestellt werden. Für den dauerhaften Vollzug der SchALVO auf Grundlage von Kooperationsleistungen bleibt zukünftig eine Steigerung und Konsolidierung des Beteiligungsgrades unbedingte Voraussetzung.

Ergebnisse der Beprobung 2005
Ein Überblick über die Ergebnisse der Beprobung 2005 geht aus der Ergebnisübersicht für die SchALVO-relevanten und anderen ausgewählten Parameter hervor.


Abb. 3: Ergebnisübersicht der Beprobung 2005

Überschreitungen von Warnwerten nach dem Grundwasserüberwachungsprogramm und Überschreitungen von Grenzwerten nach der Trinkwasserverordnung sind hier gelb bzw. rot dargestellt. Grün dargestellte Werte liegen unter dem Warnwert des Grundwasserüberwachungsprogrammes; blau gekennzeichnet sind alle Werte unterhalb der analytischen Bestimmungsgrenze.
Die Ergebnisse der Beprobung 2005 sind auch im Internet unter der Adresse www.grundwasserdatenbank.de abrufbar.


Pflanzenschutzmittel
Von allen untersuchten Pflanzenschutzmittelwirkstoffen ist Atrazin und dessen Hauptabbauprodukt Desethylatrazin nach wie vor am häufigsten nachweisbar, obwohl Atrazin bereits seit 1988 in Baden-Württemberg nicht mehr eingesetzt werden darf.
Die Wirkung dieses Anwendungsverbots zeigt jedoch eindrucksvoll der Verlauf der Jahresmittelwerte beider Substanzen der letzten 16 Beprobungsjahre. Seit 1994 ist ein eindeutig abnehmender Trend erkennbar. Die aktuellen Mittelwerte liegen bereits deutlich unterhalb dem Niveau Anfang der 90er Jahre.


Abb. 4: Jahresmittelwerte Atrazin / Desethylatrazin

2,6-Dichlorbenzamid ist mit etwa 5 % Positivbefunden am dritthäufigsten im Grund- und Quellwasser nachweisbar. 2,6- Dichlorbenzamid ist das Abbauprodukt von Dichlobenil, das u.a. als Herbizid im Garten-, Obst- und Weinbau eingesetzt wird. Aufgrund der erhöhten Werte darf Dichlobenil nicht mehr in Wasserschutzgebieten eingesetzt werden. Über diese Anwendungseinschränkung hinaus ruht die Zulassung von Dichlobenil seit 2001.

Tab. 1: Positivbefunde von Pflanzenschutzmittelwirkstoffen
Parameter

Anzahl gesamt

Anzahl größer
Bestimmungsgrenze
Anzahl größer
Grenzwert
Maximalwert [µg/L]
Desethylatrazin
1.520 246 18 0,47
Atrazin 1.522
91 1 0,19
2,6-Dichlorbenzamid
1.466
73 11 0,27
Simazin
1.515
23 1 0,11
Desisopropylatrazin 1.513
16 2 0,25
Bentazon 813 13 2 0,13
Hexazinon 1.441 8 9 0,05
Bromacil 1.441 5 1 0,13
Desethylterbutylazin 1.505 5 1 0,11


Nitrat
Die flächenhafte Grundwasserbelastung mit Nitrat stellt nach wie vor eines der schwerwiegendsten Probleme der Wasserwirtschaft dar. Trotz aufwändiger Maßnahmen seitens der Land- und Wasserwirtschaft zur Senkung der Nitratbelastung weisen immer noch 14 % aller ausgewählten Messstellen eine Überschreitung des Warnwertes der Grundwasserüberwachung von 40 mg/L auf. 6 % der Messstellen überschreiten sogar den Grenzwert der Trinkwasserverordnung.
Eine weitgehend natürliche Grundwasserbelastung mit Nitrat unterhalb von 10 mg/L weisen nur etwa 25 % der untersuchten Messstellen auf.
Die Belastungsschwerpunkte in Baden-Württemberg liegen erfahrungsgemäß vorwiegend im Neckarraum, Oberschwaben, im Südbadischen Raum sowie im Main-Tauber-Kreis. Hier überwiegt die Viehwirtschaft und Landwirtschaft mit Sonderkulturen gegenüber anderen, weniger intensiven Flächennutzungen.


Abb. 5: Jahresmittelwerte Nitrat

Gegenüber dem Vorjahr bleibt die Nitratbelastung auf einem etwa gleichbleibenden Niveau. Das zeigt die Fortschreibung der Jahresmittelwerte aller beprobten Messstellen der letzten Beprobungsjahren. Mittelfristig ist im Verlauf der letzten 10 Jahren der Jahresmittelwert um etwa 1 mg/L zurückgegangen. Inwieweit der Rückgang der Nitratbelastung im Grundwasser auf die geringen Niederschläge der Jahre 2003 und 2004 und der damit verbundenen unterdurchschnittlichen Versickerung zurückzuführen ist, werden die Ergebnisse der anstehenden Beprobungen zeigen.
Eine Mittelwertbildung nach Einteilung dieser Messstellen in unterschiedliche Konzentrationsklassen zeigt keinen signifikanten Trend.



1.2 Dateneingang

Im Bearbeitungszeitraum 2005 wurde durch die Wasserversorgungsunternehmen im Rahmen der freiwilligen Kooperation wiederum ein erheblicher Beitrag geleistet. Insgesamt wurden von 657 Wasserversorgungsunternehmen 4.725 Analysen von 2.101 Messstellen zur Verfügung gestellt.


Abb. 6: Entwicklung des Dateneingangs der Grundwasserdatenbank Wasserversorgung

Diese erheblich gestiegene Beteiligung seit 2003 ist auch auf die Umsetzung der neuen Kooperationsvereinbarung zur Grundwasserüberwachung zurückzuführen. Diese Entwicklung beweist das anhaltende Interesse der Wasserversorgungsunternehmen am Grundwasserschutz zur Sicherung der Qualität der Trinkwasserversorgung in Baden-Württemberg.
Tabelle 2 zeigt die Beteiligung der Wasserversorgungsunternehmen an der Grundwasserdatenbank Wasserversorgung, geordnet nach Stadt- und Landkreisen.

Tabelle 2: Beteiligung der Wasserversorgungsunternehmen an der Grund-
wasser datenbank Wasserversorgung, geordnet nach Land- und Stadtkreisen
Land- und Stadtkreis Anzahl der beprobten Messstellen
  2004
2005
Regierungsbezirk Stuttgart
Stadtkreis Stuttgart
Landkreis Böblingen
Landkreis Esslingen
Landkreis Göppingen
Landkreis Ludwigsburg
Rems-Murr-Kreis
Stadtkreis Heilbronn
Landkreis Heilbronn
Hohenlohekreis
Landkreis Schwäbisch Hall
Main-Tauber-Kreis
Landkreis Heidenheim
Ostalbkreis
Summe

2
24
40
14
75
173
0
79
79
108
135
18
112
859

2
17
38
32
83
162
5
72
77
88
129
18
96
819
Regierungsbezirk Karlsruhe
Stadtkreis Baden-Baden
Stadtkreis Karlsruhe
Landkreis Karlsruhe
Landkreis Rastatt
Stadtkreis Heidelberg
Stadtkreis Mannheim
Neckar-Odenwald-Kreis
Rhein-Neckar-Kreis
Stadtkreis Pforzheim
Landkreis Calw
Enzkreis
Landkreis Freudenstadt
Summe

1
3
61
16
39
4
37
83
0
77
44
5
370

8
1
65
40
35
3
52
92
4
79
54
21
454
Regierungsbezirk Freiburg
Stadtkreis Freiburg
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald
Landkreis Emmendingen
Ortenaukreis
Landkreis Rottweil
Schwarzwald-Baar-Kreis
Landkreis Tuttlingen
Landkreis Konstanz
Landkreis Lörrach
Landkreis Waldshut
Summe

4
94
35
70
58
60
35
61
53
83
553

2
58
29
72
45
54
42
74
78
72
526
Regierungsbezirk Tbingen
Landkreis Reutlingen
Landkreis Tübingen
Zollernalbkreis
Stadtkreis Ulm
Alb-Donau-Kreis
Landkreis Biberach
Bodenseekreis
Landkreis Ravensburg
Landkreis Sigmaringen
Summe

17
2
32
4
26
54
21
71
67
294

23
6
28
4
34
56
23
62
66
302
Land gesamt 2.076
2.101



2. Landesweite Auswertungen

2.1 Ergebnisübersicht 

Die Tabelle 3 enthält einen statistischen Überblick über die Ergebnisse einer Auswahl von Parametern. Aus der Beprobung 2005 liegen Werte für 198 verschiedene Parameter mit unterschiedlichen Messhäufigkeiten vor.
Einen Überblick über die Ergebnisse der Beprobung 2005 unter Einbeziehung der Warnwerte des Grundwasserüberwachungsprogrammes und der Grenzwerte der Trinkwasserverordnung gibt die Darstellung in Abbildung 3.

Tabelle 3: Ergebnisübersicht der Beprobung 2005
Grundwasserdatenbank Wasserversorgung
Ergebnisse der Beprobung 2004
Lfd. Nr. Parameter Dimension Anzahl der Messstellen Warnwert Grenzwert
nach TrinkwV
2001
Extrem-
werte
      Beprobt > BG > WW > GW      
1. Temperatur C 303 303 0 0 4,7/19,9
2. El. Leitf. (25 C) mS/m 378 378 0 0 200 250 3,2/140
3. pH-Wert (...C) 460 460 27 27 6,5/9,5 6,5/9,5 5,48/8,25
4. Surekapazitt bis pH 4,3 mmol/L 330 330 0 0 0,19/10,3
5. Trbung, quant. TE/F 304 277 0 11 1,0 43,1
6. Summe Erdalkalien (GH) mmol/L 322 322 0 0 0,34/48
7. Sauerstoff mg/L 188 188 0 0 12,8
8. TOC (ges. org. Kohlenstoff) mg/L 141 129 0 0 3 4,7
9. AOX (ads. org. geb. Halog.) mg/L 72 8 0 0 0,05 0,049
10. Ammonium mg/L 364 51 0 0 0,4 0,5 0,36
11. Nitrat mg/L 1.777 1.744 238 100 40 50 114
12. Sulfat mg/L 377 376 11 11 240 240 562
13. Chlorid mg/L 360 360 0 0 200 250 140
14. ortho-Phosphat mg/L 235 152 0 0 0,62
15. Bor mg/L 362 187 19 0 0,1 1 1,0
16. Arsen mg/L 156 29 8 8 0,008 0,01 0,025
17. Blei mg/L 147 19 0 0 0,008 0,01 0,005
18. Cadmium mg/L 143 15 0 0 0,002 0,005 0,0011
19. Chrom, gesamt mg/L 214 4 0 0 0,01 0,05 0,005
20. Nickel mg/L 146 11 2 0 0,016 0,02 0,018
21. Quecksilber mg/L 210 5 0 0 0,0008 0,001 0,0005
22. Eisen, gesamt mg/L 365 157 0 20 0,2 6,5
23. Mangan, gesamt mg/L 362 87 0 23 0,05 0,85
24. Trichlormethan mg/L 197 6 0 0 0,02 0,05 0,0004
25. 1,1,1-Trichlorethan mg/L 100 1 0 0 0,0005
26. Trichlorethen ("Tri") mg/L 263 19 0 0 0,008 0,01 0,0056
27. Tetrachlorethen ("Per") mg/L 263 30 1 1 0,008 0,01 0,019
28. Dichlormethan mg/L 101 0 0 0 < 0,005
29. Tetrachlormethan mg/L 100 0 0 0 < 0,001
30. cis-1,2-Dichlorethen mg/L 95 0 0 0 0,01 < 0,01
31. 1,2-Dichlorethan mg/L 207 0 0 0 0,002 0,003 < 0,003
32. Benzol g/L 155 0 0 0 0,8 1,0 < 1
33. Benzo(a)pyren g/L 179 1 0 0 0,008 0,01 0,002
34. Atrazin g/L 1522 91 7 1 0,08 0,1 0,19
35. Simazin g/L 1515 23 2 1 0,08 0,1 0,11
36. Terbutylazin g/L 1521 3 0 0 0,08 0,1 0,05
37. Desethylatrazin g/L 1520 246 31 18 0,08 0,1 0,47
38. Desisopropylatrazin g/L 1513 16 2 2 0,08 0,1 0,25
39. Desethylterbutylazin g/L 1505 5 1 1 0,08 0,1 0,11
40. Propazin g/L 1492 5 0 0 0,08 0,1 0,05
41. 2,6-Dichlorbenzamid g/L 1466 73 22 11 0,08 0,1 0,27
42. Bromacil g/L 1441 5 1 1 0,08 0,1 0,13
43. Hexazinon g/L 1441 8 0 0 0,08 0,1 0,05
44. Metazachlor g/L 1509 4 0 0 0,08 0,1 0,06
45. Metolachlor g/L 1515 5 1 1 0,08 0,1 0,22
46. Bentazon g/L 813 13 3 2 0,08 0,1 0,13
47. 2,4D g/L 773 4 4 4 0,08 0,1 0,28
48. Mecoprop g/L 800 2 0 0 0,08 0,1 0,06



2.2 Grafische und kartografische Auswertungen



Grafische Auswertungen wurden beispielhaft für die Parameter

Nitrat
pH-Wert
Gesamthrte
Chlorid
Atrazin
Desethylatrazin
2,6-Dichlorbenzamid
Arsen
Blei
Eisen
Mangan
Trichlorethen
Tetrachlorethen
Bor

vorgenommen (Abbildungen 7 - 36).
Neben einer kurzen Erläuterung zu den einzelnen Parametern erfolgt die Darstellung der Messwertverteilung als Balkendiagramm sowie als lagerichtige Eintragung in eine schematische Kreiskarte von Baden-Württemberg. Im Fall der Balkendiagramme werden für die o. g. Parameter jeweils die Messwertverteilungen der Beprobung 2005 den Messwertverteilungen gegenübergestellt, die sich aus den Beprobungen 1990 bis 2004 ergeben.
Hierbei werden Warnwertüberschreitungen nach dem Grundwasserüberwachungsprogramm und Grenzwertüberschreitungen nach der Trinkwasserverordnung gelb bzw. rot dargestellt. Grün dargestellte Werte liegen unter dem Warnwert des Grundwasserüberwachungsprogrammes; blau gekennzeichnet sind alle Werte unterhalb der analytischen Bestimmungsgrenze. Letztere werden wegen uneinheitlicher Angaben zur Bestimmungsgrenze für einige Parameter in mehrere Bereiche unterteilt.




2.2.1 Nitrat

Die Grundwasserbelastung mit Nitrat stellt nach wie vor eines der schwerwiegendsten Probleme der Wasserwirtschaft dar. Der flächenhafte Eintrag von Nitrat hat zur Folge, dass die überwiegende Mehrheit der beprobten Messstellen anthropogen durch Nitrat beeinflusst ist. Nur 30% der 1.777 Messstellen weisen geringe Nitratgehalte unter 10 mg/L auf. Immer noch 6,0 % der Messstellen liegen über dem Grenzwert der Trinkwasserverordnung. Der Höchstwert der Beprobung 2005 beträgt 114 mg/L. Zur Herabsetzung hoher Nitratgehalte ist die öffentliche Wasserversorgung in vielen Fällen gezwungen, eine Mischung von Rohwasser mit nitratarmem Wasser vorzunehmen. Oftmals bleibt nur die Stilllegung hochbelasteter Brunnen.


Abb. 7: Verteilung der Nitratwerte


Abb. 8: Geographische Verteilung der Nitratwerte

Die regionale Verteilung der Nitratbelastung in Grund- und Quellwässern zeigt ein uneinheitliches Bild: Belastungsschwerpunkte in Baden-Württemberg liegen vorwiegend im Neckarraum, Kraichgau, Oberschwaben, im Südbadischen Raum sowie im Main-Tauber-Kreis. Erwartungsgemäß überwiegt in diesen Gebieten die Viehwirtschaft, der Mais- und Gemüseanbau sowie der Weinbau, hinzu kommen schwierige Standorteigenschaften wie flachgründige Böden.
In Gebieten mit anderen, weniger intensiven Flächennutzungen liegen die Nitratgehalte erheblich niedriger.


Abb. 9: Nitratmittelwerte nach Stadt- und Landkreisen


2.2.2 pH-Wert

Baden-Württemberg verfügt zum überwiegenden Teil über gut gepufferte Grundwässer mit einem pH-Wert zwischen 6,9 und 7,7.
Nur die schwach gepufferten Grund- und Quellwässer aus kalkarmem Untergrund (kristallines Grundgebirge und Buntsandstein) weisen größtenteils niedrige pH-Werte auf.


Abb. 10: Verteilung der pH-Werte

Der untere Grenzwert der Trinkwasserverordnung von pH 6,5 wird in 5,7 % aller beprobten Messstellen unterschritten. Überschreitungen des oberen Grenzwertes von pH 9,5 liegen nicht vor.
Der niedrigste gemessene pH-Wert der Beprobung 2005 beträgt 5,48.



Abb. 11: Geographische Verteilung der pH-Werte



2.2.3 Gesamthärte

Die auffälligste Beschaffenheitsänderung von Niederschlagswasser während der Passage durch den Untergrund ist die Aufnahme von Calcium- und Magnesiumionen.
Die regionale Verteilung der Werte für die Gesamthärte hängt wesentlich von der geologischen Formation im Untergrund ab. Weiche Wässer mit Gesamthärten unter 7 °dH treten vor allem im Schwarzwald und Odenwald auf; der überwiegende Anteil der Messstellen weist jedoch mittlere und hohe Gesamthärten im Härtebereich 3 und 4 auf.


Abb. 12: Verteilung der Werte für die Gesamthärte

Der Gesamthärte kommt vor allem in technischer Hinsicht Bedeutung zu. Bei industriellen Prozessen und Reinigungsvorgängen sind häufig Wässer mit geringer Gesamthärte vorteilhaft. In korrosionschemischer Hinsicht spielt die Gesamthärte wegen der möglichen Bildung von Inkrustationen eine Rolle.
Die höchste Gesamthärte der Beprobung 2005 liegt bei 48 °dH.



Abb. 13: Geographische Verteilung der Werte für die Gesamthärte


2.2.4 Chlorid

Der Chloridgehalt im Grund- und Quellwasser wird hauptsächlich durch den geologischen Standort der Messstelle bestimmt.
Über die geologisch bedingte Hintergrundkonzentration hinausgehende Chloridwerte weisen auf anthropogene Beeinflussung des Grundwassers durch Streusalz, Mineraldünger, Abwasser oder Kaliabbau hin. Ein besonderes Problemgebiet ist hierbei der Südbadische Raum, bedingt durch den früheren Kaliabbau und durch die noch heute andauernden Einleitungen aus dem Elsaß in den Rhein.


Abb. 14: Verteilung der Chloridwerte

In der Wasserversorgung ist die Kenntnis des Chloridgehaltes für Aussagen zur Mischbarkeit von Wässern sowie zur Beurteilung von korrosionschemischen Eigenschaften von Bedeutung.
Von den 360 untersuchten Messstellen wird der Grenzwert der Trinkwasserverordnung von 250 mg/L in keinem Fall überschritten.




2.2.5 Pflanzenschutzmittel

In Deutschland wurden im Jahre 2005 über 28.000 t Pflanzenbehandlungsmittelwirkstoffe eingesetzt. Der überwiegende Teil davon wird zur Unkrautvernichtung (50 %) bzw. Bekämpfung von Pilzen (33 %) eingesetzt. Weitere Einsatzzwecke nehmen eine untergeordnete Bedeutung ein.
Die in Deutschland benutzten Pflanzenschutzmittel müssen vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zugelassen sein. Derzeit dürfen etwa 250 Wirkstoffe in über 700 Handelsprodukten angewendet werden. Soweit eine Wassergefährdung der Wirkstoffe vorliegt, erfolgt von der Zulassungsbehörde eine Einteilung in drei unterschiedliche Klassen, die mit Anwendungseinschränkungen verbunden sind. In Baden-Württemberg wird darüber hinaus die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln in der SchALVO geregelt.
Die Trinkwasserverordnung sieht für nahezu alle Wirkstoffe einen Grenzwert von 0,1 µg/L vor. Aus toxikologischen Gründen wurden die Grenzwerte für Aldrin, Dieldrin, Heptachlor und Heptachlorepoxid auf 0,03 µg/L festgelegt.



Abb. 15: Jahresmittelwerte Atrazin / Desethylatrazin

Aufgrund der früher weit verbreiteten Anwendung von Atrazin finden sich noch immer Messstellen mit erhöhten Werten für Atrazin und Desethylatrazin im ganzen Land verteilt, hauptsächlich jedoch in Bereichen mit landwirtschaftlichen Nutzungen. Dementsprechend hoch ist auch die Zahl der Messstellen mit positiven Befunden. Atrazin ist in 6,0 %, Desethylatrazin in 16,1 % aller beprobten Messstellen nachweisbar. Der Grenzwert der Trinkwasserverordnung wird in 1 Fall für Atrazin und in 18 Fällen für Desethylatrazin überschritten. Warnwertüberschreitungen treten zusätzlich bei 6 Messstellen für Atrazin und bei 13 Messstellen für Desethylatrazin auf.
Die zeitliche Entwicklung der Atrazin- und Desethylatrazinkonzentration zeigt eine seit Jahren anhaltende fallende Tendenz. Das zeigt der Vergleich der Jahresmittelwerte für Atrazin und Desethylatrazin aller beprobten Messstellen der vergangenen 16 Beprobungsjahre: Seit 1994 sind beide Substanzen in stetig abnehmender Konzentration nachweisbar. Die aktuellen Mittelwerte liegen bereits deutlich unterhalb dem Niveau Anfang der 90er-Jahre. Hauptursache ist die seit 1988 infolge von SchALVO-Auflagen eingeschränkte Anwendung von Atrazin in Baden-Württemberg. 1991 wurde der Einsatz von Atrazin zur Pflanzenbehandlung bundesweit verboten.


Abb. 16: Positivbefunde Atrazin/Desethylatrazin

In vergleichbarer Weise weist die Anzahl der Positivbefunde eine eindeutig fallende Tendenz auf.


Abb. 17: Geographische Verteilung der Atrazinwerte


Abb. 18: Geographische Verteilung der Desethylatrazinwerte


Abb. 19: Verteilung der Atrazinwerte


Abb. 20: Verteilung der Desethylatrazinwerte

Der Wirkstoff Dichlobenil wird seit Jahrzehnten als Totalherbizid im Garten-, Obst- und Weinbau eingesetzt. Während Dichlobenil nach relativ kurzer Zeit abgebaut wird, bleibt das stabile Abbauprodukt 2,6-Dichlorbenzamid wesentlich länger im Grund- und Quellwasser nachweisbar. Daher ist die Substanz 2,6-Dichlorbenzamid mit nahezu 5 % Positivbefunden im Grundwasser nachweisbar. In 22 Messstellen wird der Warnwert und in 11 Messstellen der Grenzwert überschritten.


Abb. 21: Verteilung der 2,6-Dichlorbenzamidwerte


Abb. 22: Geographische Verteilung der Messwerte für 2,6-Dichlorbenzamid

Der Maximalwert der Beprobung 2005 beträgt 0,27 µg/L.
Von der Stoffgruppe der Pflanzenschutzmittel liegen bei der Beprobung 2005 Untersuchungsergebnisse von 95 Einzelwirkstoffen vor. Hierbei weisen die Grund- und Quellwässer Positivbefunde von 16 Wirkstoffen auf.

Tabelle 4: Pflanzenschutzmittelwirkstoffe mit Positivbefunden
Parameter
Anzahl der Messstellen
Maximalwert
Beprobt
> BG
> GW
[g/L]
Desethylatrazin
1.520
246
18
0,47
Atrazin
1.522
91
1
0,19
2,6 Dichlorbenzamid
1.466
73
11
0,27
Simazin
1.515
23
1
0,11
Desisopropylatrazin
1.511
16
2
0,25
Bentazon
813
13
2
0,13
Hexazinon
1.441
8
0
0,05
Bromacil
1.441
5
1
0,13
Desetylterbutylazin
1.505
5
1
0,11
Metolachlor
1.515
5
1
0,22
2,4D
773
4
4
0,28
Metazachlor
1.509
4
0
0,06
Metalaxyl
1.416
3
0
0,05
Terbutylazin
1.521
3
0
0,05
Mecoprop
800
2
0
0,06
Dichlobenil
192
1
0
0,02




2.2.6 Arsen

Das Schwermetall Arsen ist in geringen Konzentrationen Bestandteil der gesamten Erdkruste und findet sich deshalb in vielen Böden in Konzentrationen zwischen 5 und 20 mg/kg. Die hieraus resultierende geogene Hintergrundbelastung kommt in der Tatsache zum Ausdruck, dass Arsen häufig im Grund- und Quellwasser nachweisbar ist. So weisen 19 % der 156 beprobten Messstellen Arsengehalte über der analytischen Bestimmungsgrenze auf. Anthropogene Arseneinträge in die Umwelt sind auf industrielle Direktemissionen, Sickerwassereinträge aus Industriemülldeponien, Altablagerungen im Weinbau oder den früheren Einsatz von Arsen als Pflanzenschutzmittel zurückzuführen.


Abb. 23: Verteilung der Arsenwerte

Die seit 01.01.2003 gültige Trinkwasserverordnung 2001 sieht die Beibehaltung des bisherigen Grenzwertes von 0,01 mg/L vor, der bei 8 Messstellen überschritten wird.


Abb. 24: Geographische Verteilung der Arsenwerte


2.2.7 Blei

Blei kommt in der Erdkruste nur in geringen Konzentrationen vor und wird meist von anderen Schwermetallen begleitet. Eine geogene Hintergrundbelastung des Grund- und Quellwassers liegt hauptsächlich in Bereichen von Erz- und Öllagerstätten vor.
Grund- und Quellwasserverunreinigungen sind auf Emissionen infolge der technischen Verwendung durch bleiverarbeitende Betriebe (Herstellung von Akkumulatoren, Legierungen u. a.) und durch Kraftfahrzeuge zurückzuführen. Seit der Herabsetzung des zulässigen Bleigehaltes in Kraftstoffen ist ein deutlicher Rückgang der Bleiemission in die Umwelt zu beobachten.


Abb. 25: Verteilung der Bleiwerte

Von den 147 beprobten Messstellen weisen 13 % einen Befund über der analytischen Nachweisgrenze auf.  Bleikontaminationen im Trinkwasser sind meist auf die Verwendung von Bleirohren der Hausinstallation oder bleihaltigen Hausanschlussleitungen zurückzuführen. Die Menge des gelösten Bleis ist dabei abhängig von der Standzeit in der Leitung und der Wasserbeschaffenheit. Derzeit gilt ein Grenzwert von 0,025 mg/L, die Trinkwasserverordnung sieht eine Herabsetzung dieses Grenzwertes bis zum Jahr 2013 auf 0,01 mg/L vor.


Abb. 26: Geographische Verteilung der Bleiwerte

 

2.2.8 Eisen 

Eisen ist das zweithäufigste Element der Erdkruste und tritt vor allem in reduzierten Grundwässern in erhöhten Konzentrationen auf. In 43 % der 365 untersuchten Messstellen liegen Eisenkonzentrationen über der Bestimmungsgrenze vor. Der Grenzwert der gültigen Trinkwasserverordnung von 0,2 mg/L wird in 20 Messstellen (5 %) überschritten. Der Höchstwert der Beprobung 2005 liegt bei 6,5 mg/L.


Abb. 27: Verteilung der Eisenwerte

Aufgrund der geringen toxischen Wirkung nimmt der Eisengehalt in der Diskussion zur Grundwasserqualität eine untergeordnete Rolle ein. Bei Kontakt von reduzierten Grundwässern mit Sauerstoff kann es jedoch durch die Ausfällung von Eisenhydroxiden (Verockerung) zu vielfältigen Störungen in der öffentlichen Wasserversorgung führen. Die Entfernung von Eisen stellt daher eines der häufigsten Aufbereitungsziele dar.


Abb. 28: Geographische Verteilung der Eisenwerte

 

2.2.9 Mangan

Mangan kommt, meist gemeinsam mit Eisen, allerdings in wesentlich geringeren Konzentrationen als dieses in Grund- und Quellwässern vor. Obwohl die Mangangehalte in der Regel geringer als die Eisengehalte sind, wirken sich bereits niedrige Konzentrationen nachteilig auf die Wasserqualität aus. Darum wird zur Vermeidung von Ausfällungen eine möglichst vollständige Entfernung von Mangan angestrebt.


Abb. 29: Verteilung der Manganwerte

In 23 aller beprobten Messstellen (6 %) wird der Grenzwert der Trinkwasserverordnung überschritten. 24 % der Messstellen weisen einen Positivbefund auf.


Abb. 30: Geographische Verteilung der Manganwerte

 

2.2.10 Leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoff

Unbelastete Grund- und Quellwässer weisen keine natürlichen Gehalte von leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) auf. Jedes Vorkommen dieser Substanzen deutet daher auf eine anthropogene Verunreinigung hin. Leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe werden in großen Mengen als Löse- und Entfettungsmittel vor allem in der metallverarbeitenden Industrie eingesetzt. Als Folge ihrer geringen Abbaubarkeit sind diese Stoffe in der Umwelt häufig anzutreffen.
Im Grund- und Quellwasser sind hauptsächlich die Einzelsubstanzen Trichlorethen und Tetrachlorethen nachweisbar. Für diese Parameter liegen bei der Beprobung 2005 von allen untersuchten Messstellen 7 % bzw. 11 % Positivbefunde vor.
In der novellierten Trinkwasserverordnung ist für die Summe beider Substanzen ein Grenzwert von 0,01 mg/L festgelegt. Die neu aufgenommenen Substanzen 1,2-Dichlorethan und Vinylchlorid sind zusätzlich mit einem Einzelgrenzwert belegt.


Abb. 31: Verteilung der Trichlorethenwerte


Abb. 32: Geographische Verteilung der Trichlorethenwerte


Abb. 33: Verteilung der Tetrachlorethenwerte


Abb. 34: Geographische Verteilung der Tetrachlorethenwerte

In Verbindung mit organischen Inhaltsstoffen können als Folge der Desinfektion mit Chlor im aufbereiteten Trinkwasser Trihalogenmethane entstehen, die ebenfalls der Stoffgruppe der leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffe angehören.
Die Verteilung der gemessenen Konzentrationen zeigt, dass die Positivbefunde in einer meist geringen Konzentration bis 1 µg/L vorliegen. Eine Überschreitung des Grenzwertes von 10 µg/L liegt für Tetrachlorethen in einem Fall vor.

 

2.2.11 Bor 

Grund- und Quellwasserbelastungen durch Bor sind entweder geogenen Ursprungs oder auf anthropogene Einflüsse, insbesondere aus dicht besiedelten Gebieten, zurückzuführen. Wichtigste Quellen für diese Einflüsse sind borhaltige Wasch- und Reinigungsmittel. Wasserverunreinigungen mit Bor spielen aus toxikologischer Sicht eine untergeordnete Rolle. Seit 1991 gilt in der Trinkwasserverordnung ein Grenzwert von 1 mg/L, der in keiner Rohwassermessstelle überschritten wird.


Abb. 35: Verteilung der Borwerte

Borgehalte über 0,05 mg/L gelten als Anzeichen für eine anthropogene Beeinflussung des Grund- und Quellwassers durch infiltriertes Oberflächenwasser, undichte Abwasserkanalisationen oder Sickerwasser aus Deponien. Dieser Schwellenwert wird in 16 % aller 362 untersuchten Messstellen überschritten.


Abb. 36: Geographische Verteilung der Borwerte

 

Anhang

3.1. Abkürzungen 

AOX = Adsorbierbare organische Halogenverbindungen
BG = Bestimmungsgrenze
TOC = Gesamter organischer Kohlenstoff
GW = Grenzwert der Trinkwasserverordnung vom 21.05.2001
GWD-WV = Grundwasserdatenbank Wasserversorgung
GWDB = Grundwasserdatenbank der Landes Baden-Württemberg
LHKW = Leichtflüchtige Halogenkohlenwasserstoffe
Lkr = Landkreis
ogL = ordnungsgemäße Landwirtschaft
PAK = Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
SchALVO = Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung
TrinkwV 2001 = Trinkwasserverordnung vom 21.05.2001
WW = Warnwert Grundwasserüberwachungsprogramm

 

3.2. Literaturverzeichnis

Landesweite Auswertungen
Grundwasserdatenbank Wasserversorgung
EDV-technischer Aufbau und Ergebnisse der Beprobung 1992, Stuttgart, Mai 1993

Grundwasserdatenbank Wasserversorgung
13. Jahresbericht – Ergebnisse der Beprobung 2004, Stuttgart, April 2005

Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg
Handbuch Hydrologie Baden-Württemberg, Grundwasserüberwachungsprogramm, Konzept und Grundsatzpapiere, Karlsruhe, Januar 1989

Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg
Grundwasserüberwachungsprogramm, Ergebnisse der Beprobung 2004 Karlsruhe, 2005

Jahresbericht 2005/2006, Industrieverband Agrar e.V., Frankfurt 2006

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg, Amtliches Gemeindeverzeichnis Baden-Württemberg 2002, Band 560, Stuttgart 2003

Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung – TrinkwV 2001) vom 21.05.2001(BGBl., S. 959)

 

3.3. Datengrundlage 

Die Auswertungen des vorliegenden Berichts basieren auf Grund- und Quellwasserdaten der Beprobungen 1990 – 2005.
Durch nachträglich übermittelte Analysen wird der Datenbestand der freiwilligen Kooperationsbeiträge von Wasserversorgungsunternehmen in Baden-Württemberg laufend erweitert.

Tabelle 5: Datengrundlage Grundwasserdatenbank Wasserversorgung
Jahr der Beprobung Beprobungen Beprobte Messstellen Betreiber
1992 938 763 356
1993 902 737 349
1994 850 749 358
1995 812 753 345
1996 855 750 350
1997 794 699 332
1998 928 781 352
1999 964 808 361
2000 984 807 365
2001 1.029 813 374
2002 1.049 814 372
2003 3.059 1.316 451
2004 4.877 2.076 612
2005 4.725 2.101 657

 

3.4. Datenrücklauf

Als Rücklauf aus der Grundwasserdatenbank erhalten die beteiligten Wasserversorgungsunternehmen von jeder ihrer Messstellen eine individuelle Darstellung der wichtigsten Grundwasserbeschaffenheitsdaten im landesweiten Vergleich und im Bezug zu Grenzwerten der Trinkwasserverordnung bzw. zu den Warnwerten des Grundwasserüberwachungsprogrammes.


Abb.37: Darstellung von messstellenspezifischen Werten (Beispiel)

Für den Parameter Nitrat wird zusätzlich für jede Messstelle eine grafische Darstellung in Form einer Ganglinie erstellt, in der die Entwicklung der Nitratkonzentration der einzelnen Messstellen anschaulich dargestellt wird. Positive oder negative Trends können so frühzeitig erkannt und eventuell notwendige Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden. Diese Auswertung enthält weiterhin eine Einstufung der Messstellen nach Kriterien der SchALVO .


Abb.38: Messstellenspezifische Entwicklung der Nitratkonzentrationen

 

3.5. Beteiligte Wasserversorgungsunternehmen 2005

Wir bedanken uns bei allen nachfolgend genannten Wasserversorgungsunternehmen, die durch Bereitstellung von Analysendaten ihrer Messstellen die Arbeit der Grundwasserdatenbank Wasserversorgung unterstützen.

Messstellenbetreiber 2005

Aach
Aalen
Achern
Achstetten
Adelmannsfelden
Adelsheim
Affalterbach
Aglasterhausen
Aichhalden
Aichtal
Aidlingen
Aitrach
Albbruck
Albstadt
Allensbach
Allmersbach im Tal; WVV
Altbach
Altensteig
Althütte
Altshausen
Argenbühl
Aspach
Auenwald
Aulendorf; WV Schussen-Rotachtal

Backnang
Backnang, Stiftung Altenheime
Bad Buchau
Bad Ditzenbach
Bad Dürrheim
Bad Friedrichshall
Bad Herrenalb
Bad Krozingen; ZV GWV Krozinger Berg
Bad Liebenzell
Bad Mergentheim
Bad Peterstal-Griesbach
Bad Rappenau; ZV WV Mühlbach
Bad Saulgau
Bad Schussenried
Bad Überkingen
Bad Urach
Bad Waldsee
Bad Waldsee; WV Obere Schussentalgruppe
Bad Wildbad
Bad Wimpfen
Bad Wurzach
Baden-Baden
Bahlingen a.K.
Baiersbronn
Baindt
Balgheim
Balingen
Balingen; ZV WV Zollernalb
Balzheim
Bärenthal

Bammental, ZV GWV Unteres Elsenztal
Beilstein
Benningen am Neckar
Berg
Bergatreute, ZV WVG Bergatreute-Roßberg
Berghaupten
Berglen
Bernau
Besigheim
Betzweiler-Wälde
Beuren
Beuron
Biberach an der Riß
Bietigheim-Bissingen
Billigheim
Binau
Birkenfeld
Bissingen an der Teck
Blaubeuren, Albwasserversorgung III
Blaustein; ZV WV Ulmer Alb
Blumberg
Böblingen
Bondorf; ZV Gäuwasserversorgung
Bonndorf im Schwarzwald
Bönnigheim
Bopfingen
Börtlingen
Bötzingen
Boxberg
Brackenheim
Bräunlingen
Braunsbach
Breisach am Rhein
Breitnau
Bretten
Bretzfeld
Bretzfeld; WG Herrenhölzle/Hohenacker
Bigachtal
Buchen (Odenwald)
Bühl
Bühl; GWV Bühler Tal
Bühlertal
Burgstetten

Calw
Calw; ZV Schwarzwaldwasserversorgung
Crailsheim; ZV WV Jagstgruppe
Cleebronn
Crailsheim; ZV WV Nordostwürttemberg
Crailsheim; WG Osshalden
Creglingen

Deggernhausertal
Deilingen
Denkendorf
Denkingen
Dettenheim
Dettingen an der Erms
Dettingen unter Teck
Dettighofen, GWV Schwarzbachtal
Dielheim
Dietenheim
Dietingen; ZV WV Oberer Neckar
Dischingen
Ditzingen
Donaueschingen
Donzdorf
Dornhan; ZV WVG Heimbach
Dörzbach
Dunningen; ZV Eberbachgruppe
Durbach
Dürbheim
Dürmentingen

Ebenweiler
Eberbach
Eberbach; Fa. Gelita (privat)
Eberdingen
Eberhardzell
Ebersbach an der Fils
Ebersbach-Musbach
Ebersbach-Musbach; ZV WV Atzenberg
Ebersbach-Musbach; Boos WV-Verein
Eberstadt
Ebringen
Edingen-Neckarhausen; WVV Neckargruppe
Efringen-Kirchen
Eggenstein-Leopoldshafen
Ehingen (Donau)
Ehrenkirchen; WVV Möhlingruppe
Eichstetten am Kaiserstuhl
Eigeltingen
Eisenbach (Hochschwarzwald)
Eislingen/Fils; ZV Eislinger WVG
Eislingen/Fils; ZV Kornberggruppe
Ellhofen
Ellwangen (Jagst)
Ellwangen (Jagst); ZV Rieswasserversorgung
Elztal; Dorschner Naturheil-Sanatorium (privat)
Emmendingen
Emmingen-Liptingen
Engen
Epfenbach
Epfendorf
Eppelheim
Eppingen; ZV WVG Oberes Elsenztal
Erbach
Erdmannhausen
Erlenbach
Erligheim; ZV Besigheimer WVG
Ertingen
Eschenbach
Esslingen am Neckar
Ettenheim

Fahrenbach
Fichtenberg
Fischingen
Flein
Fleischwangen
Forbach
Forchtenberg
Forst; ZV WV Kraichbachgruppe
Frankenhardt
Freiamt
Freiberg am Neckar
Freiburg im Breisgau
Freiburg im Breisgau, WVV Tuniberggruppe
Freudenstadt
Frickingen
Friedrichshafen
Freudental
Fiesenheim
Friolzheim
Fronreute
Furtwangen

Gaggenau
Gaildorf
Gammelshausen
Gammertingen
Gärtringen
Gerabronn; ZV Hohenloher WVG
Gernsbach; WVV Vorderes Murgtal
Gerstetten; ZV WV Ostalb
Gechingen
Geisingen
Geislingen an der Steige
Gengenbach
Gerlingen
Gernsbach
Giengen an der Brenz
Giengen an der Brenz; Fa. Steiff (privat)
Gingen an der Fils
Glatten
Göggingen
Göppingen
Gomadingen; Haupt- und Landesgestüt Marbach
Gosheim
Gottenheim
Gottmadingen
Gomadingen; Samariterstiftung Grafeneck (privat)
Graben-Neudorf
Graben-Neudorf, ZV GWV Neudorf-Huttenheim
Grafenhausen
Grenzach-Wylen
Griesingen; ZV Griesinger WVG
Großbettlingen
Großbottwar
Großerlach
Gruibingen
Grünkraut
Grünsfeld; ZV WV Grünbachgruppe
Güglingen
Gundelfingen
Gundelsheim
Gutach im Breisgau; Gütermann AG (privat)
Gütenbach
Gutenzell-Hürbel


Haigerloch
Haiterbach
Hardheim
Hardthausen am Kocher
Hausen im Wiesental
Hausen ob Verena
Hechingen
Hechingen; ZV WV Hohenzollern
Heddesheim; GWV Obere Bergstraße
Heidelberg
Heidenheim an der Brenz
Heilbronn
Heiligenberg
Heimsheim
Heiningen
Heitersheim; ZV GWV Sulzbachtal
Herbertingen
Herbolzheim
Herbrechtingen
Herdwangen-Schönach
Hermaringen
Heroldstadt, ZV WV Alb VIII
Herrenberg
Herrischried
Heubach
Heuchlingen
Hilzingen
Hinterzarten
Höfen an der Enz
Hohenfels
Hohentengen
Höpfingen
Horb am Neckar
Horgenzell; WVG Wolketsweiler
Hornberg
Hüfingen
Hügelsheim

Iffezheim
Igersheim
Ihringen
Illingen
Illmensee
Immendingen
Immendingen, ZV WV Unteres Aitrachtal
Ilsfeld
Immendingen
Ingelfingen
Ingersheim
Inzigkofen
Inzlingen
Isny im Allgäu; Kurklinik Überruh (privat)

Jungingen

Kämpfelbach
Kandern
Kandern; Christophorus-Gemeinschaft (privat)
Kappel-Grafenhausen
Kappelrodeck
Karlsbad
Karlsruhe
Keltern; WVV Oberes Trienztal
Kenzingen
Kernen im Remstal; Diakonie Stetten e.V. (privat)
Kippenheim
Kirchberg an der Jagst
Kirchberg an der Murr
Kirchdorf an der Iller
Kirchheim am Neckar
Kirchzarten
Kißlegg
Klettgau
Knittlingen
Korntal-Münchingen; ZV Strohgäuwasserversorgung
Kohlberg
Königsbronn; ZV WVG Härtsfeld-Albuch
Königseggwald; ZV WV Königsegg
Königsfeld im Schwarzwald
Kraichtal
Krautheim
Krautheim; ZV WV Jagstalgruppe
Kuchen
Külsheim
Künzelsau
Künzelsau; WG Laßbach
Künzelsau; WG Unterhof
Künzelsau; WG Weckhof
Kupferzell
Kupferzell; WV Bauersbach
Kupferzell; WV Ulrichsberg
Kürnbach
Küssaberg

Ladenburg; WGV Lobdengau
Lahr/Schwarzwald
Langenargen
Langenbrettach
Langenburg
Langenenslingen
Langenenslingen, ZV WV Alb VI
Lauchheim
Lauchringen
Lauda-Königshofen
Lauf
Laufenburg (Baden)
Lautenbach
Lauterach
Leibertingen
Leimen, Stadt; ZV WV Hardtgruppe
Leinfelden-Echterdingen; ZV Filderwasserversorgung
Leingarten
Lenningen
Lenzkirch
Leonberg
Leutenbach
Leutkirch; WVV Niederhofen-Mailand
Leutkirch; WV Willerazhofen
Lichtenstein
Linkenheim-Hochstetten
Lobbach
Loffenau
Lorch
Lottstetten
Löwenstein; Evangelische Stiftung Lichtenstern (privat)
Ludwigsburg

Mahlberg
Mainhardt
Malsburg-Marzell, Rehabilitationskliniken Kandertal und Birkenbuck (privat)
Malterdingen
Mannheim
Mannheim; ZV WV Kurpfalz
Marbach am Neckar
March
Markdorf
Markgröningen
Maselheim
Maulbronn
Meckenbeuren
Meckenbeuren; ZV WV Schussental
Meckesheim
Meersburg
Meißenheim; Ried WVV
Mengen
Merdingen
Merzhausen; ZV WV Hexental
Messkirch
Meßstetten
Meßstetten; ZV WV Hohenberggruppe
Metzingen
Michelbach an der Bilz
Michelfeld
Michelfeld; ZV Biberwasserversorgung
Mittelbiberach
Möckmühl
Mönchweiler
Mönsheim
Moos
Mosbach
Muggensturm
Mühlacker
Mühlhausen-Ehingen
Mühlheim an der Donau
Mühlingen
Mulfingen
Müllheim
Müllheim; ZV WV Weilertal
Münsingen; ZV WV Alb XIII
Mundelsheim
Munderkingen
Murg
Murr
Murrhardt

Nagold
Neckargemünd
Neckargerach
Neckarsulm
Neckartenzlingen
Neckarwestheim
Neidlingen
Neubulach; ZV WV Liebelsberg
Neudenau; WV Neudenau-Allfeld-Stein
Neudenau; ZV WV Siglingen-Bittelbronn
Neuenbürg
Neuenburg am Rhein
Neuenstadt am Kocher
Neuenstein
Neuenstein; WG Grünbühl
Neuffen
Neuhausen auf den Fildern
Neuhausen ob Eck; ZV Heuberg WV rechts der Donau
Neuler
Neulingen
Neunkirchen
Neuried
Niedernhall
Niederstetten
Niefern-Öschelbronn
Nordrach
Nürtingen
Nusplingen
Nußloch

Oberboihingen
Oberdischingen
Oberhausen-Rheinhausen
Oberkirch
Oberkochen
Oberndorf am Neckar
Oberriexingen
Oberrot
Obersontheim
Obersontheim; ZV Bühlertal WVG
Oberstenfeld
Obersulm; ZV Sulm
Oberteningen, ZV Gehrenberg WV
Öhningen
Öhringen
Öhringen; WV Ruckhardtshausen
Öllingen; Alb-WVG XI
Öpfingen
Oppenau
Oppenweiler
Osterburken
Ostrach
Östringen
Östringen; ZV GWV Hohberg
Ötigheim
Ötisheim
Ottenhöfen im Schwarzwald
Owen
Owingen

Pfaffenhofen
Pfalzgrafenweiler; ZV WV Schwarzbrunnen
Pfedelbach
Pfinztal
Pforzheim
Pfronstetten, Albwasserversorgung VII
Pfullendorf
Philippsburg
Plankstadt
Pleidelsheim
Plüderhausen

Radolfzell am Bodensee
Radolfzell am Bodensee, ZV WV Überlingen am Ried
Ravensburg
Ravensburg, Bruderhaus Diakonie (privat)
Ravenstein
Reilingen; ZV WV Südkreis Mannheim
Remchingen
Remshalden

Renchen
Reutlingen
Rheinfelden (Baden)
Rheinhausen
Rheinmünster; ZVG am alten Brunnen
Riederich
Riedlingen
Riegel am Kaiserstuhl
Rielasingen-Worblingen
Rietheim-Weilheim
Ringsheim; WVV Südliche Ortenau
Rohrdorf
Rosenberg
Rosengarten
Rot am See; WG Hilgartshausen
Rottenburg am Neckar
Rottweil
Rottweil; Krankenhaus Rottenmünster (privat)
Rudersberg
Ruppertshofen; Rot WVG

Sachsenheim
Salem
Sasbach
Satteldorf
Sauldorf
Saulgau; ZV WV Hundsrücken
Schefflenz
Schelklingen
Schemmerhofen
Schenkenzell
Schiltach
Schlaitdorf
Schliengen; ZV GWV Hohlebach-Kandertal
Schlat
Schlier
Schömberg
Schömberg im Schwarzwald
Schonach im Schwarzwald
Schönbrunn
Schönenberg
Schöntal
Schönwald im Schwarzwald
Schopfheim
Schopfheim; ZV WV Dinkelberg
Schorndorf
Schramberg
Schriesheim
Schrozberg
Schutterwald
Schwäbisch Gmünd
Schwieberdingen
Seckach
Seebach
Seelbach
Sersheim
Sexau
Sigmaringen
Simmozheim
Simonswald
Sinsheim
Sinzheim
Sonnenbühl, ZV WV Alb XV
Spaichingen
Spechbach
St. Leon-Rot, ZV WGV Hardtwald
St. Georgen im Schwarzwald
St. Johann; WVV Uracher Alb
St. Märgen
Staig, ZV WV Steinberggruppe
Starzach
Steinen
Steinhausen an der Rottum; ZV WV Rottumtal
Steinheim am Albuch
Steinheim an der Murr
Steißlingen
Sternenfels
Stetten
Stetten; STOV Stetten
Stimpfach
Stockach
Stutensee; WV Mittelhardt
Stuttgart; ZV Landeswasserversorgung
Stuttgart; Energie Weissenhof GmbH (privat)
Straubenhardt; ZV WV Mannenbachgruppe
Sulz am Neckar
Sulzbach an der Murr
Sulzbach-Laufen
Sulzfeld

Talheim, 74388
Talheim, 78607
Tannheim
Tauberbischofsheim
Tengen; ZV WV Hoher Randen
Teningen
Tennenbronn
Todtnau
Triberg
Trochtelfingen
Tübingen
Tuttlingen

Ühlingen-Birkendorf
Ulm
Umkirch
Ummendorf
Unlingen
Unlingen; ZV Bussen WVG
Unterensingen
Untergruppenbach, ZV Schozach WVG
Unterkirnach
Untermünkheim
Urbach

Vaihingen an der Enz
Veringenstadt
Villingendorf; ZV Eschachwasserversorgung
Villingen-Schwenningen
Villingen-Schwenningen; ZV Keckquellen
Vogtsburg im Kaiserstuhl
Vöhrenbach
Volkertshausen

Waghäusel
Waghäusel; ZV WV Lußhardt
Waiblingen
Waibstadt; ZV WV Unterer Schwarzbach
Wald; ZV WVG Wald
Waldachtal; ZV WV Haugenstein
Waldbronn; ZV WV Hügelland Alb-Pfinz
Waldenburg
Waldenburg; Goldbach WV
Waldkirch
Waldshut-Tiengen
Waldstetten
Wallhausen
Walzbachtal
Wangen im Allgäu
Wehr
Weikersheim
Weikersheim; ZV WVG Haagen
Weikersheim; ZV WVG Nassau
Weil am Rhein
Weil am Rhein; WV Südliches Markgräfler Land
Weil im Schönbuch
Weilen unter den Rinnen
Weilheim
Weilheim an der Teck
Weingarten
Weingarten (Baden)
Weinheim; WZV Badische Bergstraße
Weinstadt
Weinstadt; ZV Endersbach-Rommelshausen
Weisenbach
Weissach im Tal
Weißbach
Werbach
Wernau (Neckar)
Wertheim
Widdern
Wiernsheim
Wiesensteig
Wiesloch
Wildberg
Wildberg; ZV Buchenwasserversorgung
Wilhelmsdorf
Wilhelmsfeld, ZV GWV Eichelberg/Odenwald
Wimsheim; ZV WV Friolzheim-Wimsheim
Winden im Elztal
Winnenden
Winterlingen
Wittlingen
Wolfach
Wolpertswende
Wurmlingen
Wutach
Wutöschingen
Wyhl am Kaiserstuhl

Zaisenhausen
Zimmern ob Rottweil
Zuzenhausen
Zweiflingen
Zwingenberg